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Informationen und Projekte Rund um die Mikrocontroller-Programmierung
von myAVR (ATmega8), STM32 (Cortex-M3/4) und Raspberry Pi (ARM11)

Der Autor

Christian KrügerChristian Krüger, ursprünglich aus dem Altenburger Land stammend, wohnt heute in Nürnberg. Nach seinem Studium der Informations­technik an der West­sächsischen Hochschule in Zwickau, ist er heute Software Entwickler für ein­gebettete Systeme. Seine Berufung fand er im Dienst für seine Kollegen als Teamleiter bei ISCUE.

Die größte Leidenschaft Christians ist es, die Schönheit unserer Welt einzufangen und weiter­zuerzählen. Dies gelingt ihm mit Hilfe seiner Kamera. Seine Fotos und Videos sind auf Instagram und seiner Webseite zu betrachten.

Für seine Zukunft freut sich Christian auf erinnerungs­würdige Reisen, begeisterungs­fähige Menschen und viele neue Erfahrungen.

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AVR-Eclipse Tutorial

Seite 1 Installation

Letzte Änderung: Montag, 26.09.2016 11:03

Ursprünglich habe ich den ATmega8 mittels des myAVR Workpad Plus der Laser & Co. Solutions GmbH programmiert. Das Programm kann man zu einem myAVR Board MK2 USB kaufen und erleichtert so den Einstieg in die Mikroprozessor-Programmierung. Das myAVR Workpad Plus ist direkt auf die myAVR Boards zugeschnitten, bietet Codebeispiele und eine kurze und leicht verständliche Programmier-Kette. Ideal für Einsteiger, die den schnellen Erfolg suchen.

Wer aber etwas tiefer in die Materie einsteigen will, kommt auf Dauer nicht um andere Software herum. Das fängt bei einem leistungsstarken Texteditor an und hört bei der manuellen Definition der Makefiles auf. Ich habe mich daher dazu entschlossen, meine Projekte auf AVR-Eclipse zu portieren. Alternativen dazu gibt es jedoch auch jede Menge. Genannt seien an dieser Stelle der Arduino, Atmel-Studio oder schlicht der manuelle Aufruf von Make, z.B. aus dem Notepad++ heraus.

Im Folgenden möchte ich in einem kleinen Turorial darlegen, wie man den myAVR Board MK2 mittels AVR-Eclipse programmieren kann. Alle Angaben beziehen sich auf Windows.
Zuerst einmal benötigt man eine ganze Reihe von Anwendungen, um die Toolkette aufbauen zu können:

Nach dem Download alle Komponenten müssen zuerst die Java Runtime und der USB UART Bridge Treiber installiert werden. Danach sollte der mySmartUSB MK2 Programmer bereits als COM-Gerät erkannt werden, wenn man ihn ansteckt.

Nun ist es an der Zeit Eclipse zu installieren. Dazu ist nicht mehr nötig, als das Zip-Archiv zu entpacken. Ob dabei die x86 oder x64 Variante gewählt wird, ist nur vom Zielsystem abhängig. Ich nutze jedoch nur die x86 Variante, um portabel zu bleiben. Wie immer bei Entwicklungs-Werkzeugen bietet es sich an, für sie einen Pfad ohne Leerzeichen zu verwenden, z.B. C:\Eclipse.

Neben Eclipse kann auch gleich WinAVR entpackt werden. Dazu kann entweder der Installer oder das Zip-Archiv geladen werden. Der Installer bringt dabei lediglich den Vorteil, dass er die benötigten PATH-Variablen im Betriebssystem setzt. Ich persönlich komme lieber ohne aus. Das hat den Vorteil, dass ich AVR Eclipse später einfach packen und auf einem anderen Rechner starten kann, ohne erst wieder alles zu installieren. Auch für WinAVR sollte ein Pfad ohne Leerzeichen gewählt werden. Ich habe es einfach nach C:\Eclipse\WinAVR entpackt.

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