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Informationen und Projekte Rund um die Mikrocontroller-Programmierung
von myAVR (ATmega8), STM32 (Cortex-M3/4) und Raspberry Pi (ARM11)

Der Autor

Christian KrügerChristian Krüger, ursprünglich aus dem Altenburger Land stammend, wohnt heute in Nürnberg. Nach seinem Studium der Informations­technik an der West­sächsischen Hochschule in Zwickau, ist er heute Software Entwickler für ein­gebettete Systeme. Seine Berufung fand er im Dienst für seine Kollegen als Teamleiter bei ISCUE.

Die größte Leidenschaft Christians ist es, die Schönheit unserer Welt einzufangen und weiter­zuerzählen. Dies gelingt ihm mit Hilfe seiner Kamera. Seine Fotos und Videos sind auf Instagram und seiner Webseite zu betrachten.

Für seine Zukunft freut sich Christian auf erinnerungs­würdige Reisen, begeisterungs­fähige Menschen und viele neue Erfahrungen.

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Tastatur & Maus

Der Raspberry Pi lässt sich im Grunde auf zwei Arten bedienen. Die eine ist in Form eines Servers. Der Computer wird an einer beliebigen Stelle aufgestellt und mittels Ethernet oder WLAN mit den lokalen Netzwerk verbunden. Danach ist es möglich, ihn per SSH, Telnet und VNC aus der Ferne zu steuern. Für ein sehr breites Spektrum an Aufgaben, vor allem aber eingebettete Anwendungen und Server-Zwecke, ist diese Vorgehensweise ideal. Der Raspberry verbraucht so wenig Platz und es ist kaum weitere Peripherie notwendig.

Die Entwickler des Raspberry Pi vermarkten ihn aber gerne als vollwertigen PC, und als solchen benötigt er Ein- und Ausgabegeräte. Die Ausgabe kann über Composite-Video oder HDMI erfolgen. Die Eingabe geschieht lokal, wie könnte es anders sein, über Tastatur und Maus. Aufgrund der begrenzten Schnittstellenvielfalt können nur USB-Tastaturen und -Mäuse verwendet werden. Sind diese Kabelgebunden, so sind bereits mit ihnen beide USB-Schnittstellen des Modell B belegt. Der Einsatz eines USB-Hubs ist daher selten vermeidbar. Es gibt aber auch eine Reihe von USB-Tastaturen, die einen Hub integrieren.

Eine Alternative stellt auch der Einsatz kabelloser Eingabegeräte dar. Diese benötigen als Set meist nur einen einzigen 2,4 GHz Transceiver und funktionieren auch über mehrere Meter Entfernung zuverlässig. Ich setze an meinem Raspberry Pi einen identischen USB-Transceiver von Microsoft ein, welchen ich auch an meinem Hauptrechner verwende. Somit kann ich jederzeit zwischen der Eingabe auf meinen PC und auf dem Raspberry Pi hin und herschalten, ohne ein weiteres Paar Eingabegeräte auf dem - dafür eh viel zu kleinen - Schreibtisch zu haben. Die manuelle Umschaltung dauert zwar ein paar Sekunden, dennoch ist das eine sehr bequeme Art der Bedienung. Wichtig ist lediglich, dass der Empfänger nicht fest an die verwendeten Eingabegeräte gekoppelt ist, sondern eine neue Paarung zulässt. Natürlich kann man an dieser Stelle auch andere Umschaltmechanismen, beispielsweise einen Schalter im USB-Kabel verwenden. Dabei wird aber jedes mal das USB-Gerät neu erkannt, was in verschiedenen Anwendungen zu Problemen führen kann.

Raspberry Pi 2,4 GHz USB-Transiver