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Informationen und Projekte Rund um die Mikrocontroller-Programmierung
von myAVR (ATmega8), STM32 (Cortex-M3/4) und Raspberry Pi (ARM11)

Der Autor

Christian KrügerChristian Krüger, ursprünglich aus dem Altenburger Land stammend, wohnt heute in Nürnberg. Nach seinem Studium der Informations­technik an der West­sächsischen Hochschule in Zwickau, ist er heute Software Entwickler für ein­gebettete Systeme. Seine Berufung fand er im Dienst für seine Kollegen als Teamleiter bei ISCUE.

Die größte Leidenschaft Christians ist es, die Schönheit unserer Welt einzufangen und weiter­zuerzählen. Dies gelingt ihm mit Hilfe seiner Kamera. Seine Fotos und Videos sind auf Instagram und seiner Webseite zu betrachten.

Für seine Zukunft freut sich Christian auf erinnerungs­würdige Reisen, begeisterungs­fähige Menschen und viele neue Erfahrungen.

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Hardware Guide

USB-Hub

Ein ganz wesentlicher Vorteil eines Linux-gestützen eingebetteten Systems wie dem Raspberry Pi gegenüber einem einfachen Mikrocontroller ist die Verfügbarkeit von USB und entsprechenden USB-Klassentreibern. Der Raspberry Pi bringt gleich 2 USB 2.0 High-Speed Schnittstellen mit.

Realisiert werden diese über einen Hub, der sich im LAN-Treiber LAN9512 befindet. Dies hat den Nachteil, dass sich die beiden Anschlüsse, das Ethernet-Interface und der USB-Hub eine Brutto-Bandbreite von 480 Mbit/s teilen müssen. Zudem begrenzt die 1 A Polyfuse an der 5 V USB-Stromversorgung des Raspberry Pi den Strom, den USB-Geräte aufnehmen können. Üblicherweise sollten USB-Ports je 500 mA liefern. Praktisch würde eine Last von 2 x 500 mA bereits das Potential der Polyfuse überschreiten und somit eine Abschaltung bewirken. Viele USB-Geräte, vor allem WLAN-Empfänger oder 2,5" USB-Festplatten, benötigen zudem - zumindest kurzfristig - mehr Energie, als diese 500 mA.

In meinem Fall ist es zum Beispiel so, dass der Raspberry Pi einen Reset durchführt, sobald ich einen N150 WLAN-Stick von Netgear an eine der beiden USB-Buchsen anstecke. Aus diesem Grunde setze ich einen aktiven USB-Hub ein. Dieser zeichnet sich durch eine eigene 2 A Stromversorgung aus, sodass angeschlossene USB-Geräte den Raspberry Pi nicht belasten. Zudem stehen mir so insgesamt 5 freie USB-Port für Peripherie zur Verfügung. Der USB-Hub ist in seinen Ausmaßen sehr klein und so kann ich ihn mit etwas Klettband auf der Oberseite meines Raspberry Pi Gehäuses befestigen. Die Einheit bleibt damit portabel, die Anschlüsse gut erreichbar. Den einzigen Nachteil bildet das zusätzliche Netzteil, welches eine Steckdose benötigt. Das Betriebssystem erkennt USB-Hubs ohne Änderungen und sie sind für die Verwendung von USB-Geräten transparent. Natürlich sinkt auch die maximale Transferrate, wenn viele USB-Geräte gleichzeitig am Raspberry Pi verwendet werden.

Raspberry Pi Gehäuse komplett